Wilhelm Holderied
Moosgeist Insel für die Zeit Tor des Windes Wasserzeichen Flugboot Mondzeichen Biografie Bücher
  • ATELIERTAGE 2010 IN GERETSRIED
     19. und 20. Juni 2010, 14.00 bis 19.00 Uhr
     Grosse Werkbilder und 70 kleine Formate
  • KREUZHERRNSAAL MEMMINGEN WERKBILDER 2007 - 2010
     2. Juli bis 1. August 2010
     Eröffnung: 2. Juli 2010, 19.00 Uhr
  • GALERIE NEUENDORF, MEMMINGEN WERKBILDER 2007 - 2010
     2. Juli bis 1. August 2010
     Die Bilder in dieser Ausstellung können vor der Eröffnung im Kreuzherrnsaal besichtigt werden
  • MÜNCHNER KÜNSTLERHAUS WERKBILDER 2007 - 2010
     19. September bis 17. Oktober 2010
     Eröffnung: 19. September 2010, 19.00 Uhr
  • GALERIE GUNZENHAUSER, MÜNCHEN WERKBILDER 2007 - 2010
     27. Oktober bis 23. Dezember 2010
     Eröffnung: 27. Oktober 2010, 18.00 Uhr

  • Für Wilhelm Holderied ist seine Werkstatt in einem Hinterhof der Münchner Innenstadt nicht mehr Mittelpunkt, sondern Ausgangs- und Rückkehrpunkt.

     
     

    Wilhelm Holderied folgt seinem unstillbarem und ungestillten Jugendtraum vom Fliegen, verläßt die Enge des Hinterhofs, hebt ab und entdeckt auf seiner Reise zu magnetischen Ufern, zwischen schwebenden Wolken und fester Erde neue, überraschende Ideenräume.

     

    Auf den Stationen dieser Reise entwirft und hinterlegt er markante Wegzeichen, so sein Erdzeichen “EINE INSEL FÜR DIE ZEIT” am Münchner Flughafen, sein - zum Zeitpunkt der Erscheinung des Werkstattbuches noch nicht realisiertes Wasserzeichen “EIN LESEZEICHEN FÜR DIE ERDE” am Flughafen Hannover - und magisch-poetische Skulpturen wie “DAS TOR DES WINDES”, der Erdschlitten “DIE GEDULDIGEN WURZELN”, die Flugzeichen “DER WOLKENPFLUG” und “DIE GEDULDIGE REISE”.

     

    In letzter außerster Konsequenz führt ihn seine Reise zum Mond, auf dem er, als Symbol einer möglichen Begegnung mit den Geheimnissen des Weltalls, ein irdisches Zeichen in den Mondstaub schreiben will.

     

    Auf diese Reise nimmt er den Betrachter mit, läßt ihn teilnehmen an der Entstehung, Entwicklung und Verwirklichung der Ideen, die zu diesen Landschaftszeichen führt. Er verweist auf die magisch-beschwörende Verbindung von Natur und Kunst und führt über die Spuren, die diese Stationen seiner Reise in seinen Bildern, Grafiken und Skulpturen hinterlassen haben, zurück in seine Werkstatt

     

    Text von Rainer Schubert

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